Themen

Von Anfang an faszinierten mich die Variationsmöglichkeiten eines Themas. Der Bereich des eventuell gar nicht so schwarzen Schattens hat mich lange interessiert, ebenso wie Menschen bzw. Menschengruppen.

Gerne habe ich mir Figuren aus einem Gruppenbild herausgegriffen und bearbeitet, aber auch andere Vorlagen entdeckt, wie z. B. eine mit dem Umriss von Südamerika „bekleidete“ schwangere Frau. Ich entdeckte die kleinen Bilder ähnlich einem Dia, wo sich durch einen Ausschnitt Teile von mir gemalter, aber auch gedruckter Bilder aus Zeitschriften o. ä. ganz neue Kombinationen ergeben. Gleichzeitig bietet diese Arbeitsweise die Möglichkeit, eigene alte Malereien einer Art „Recycling-Prozess“ zuzuführen. Auch alte Dierke Schulatlanten habe ich dazu verwendet.

Dieser Prozess fand schließlich in dem immer wieder neu „bekleideten“ Geschäfts-mensch seinen Höhepunkt – von ihm ist im Laufe der Zeit eine limitierte Auflage von 365 plus 1 Stück entstanden.

Weitere Arbeiten: Schiffe und Buddhas in etwa postkartengroßem Format, ein Männer-paar bzw. Mann/Fraupaar, anlässlich der WM 2006 das Thema Sport (verschiedene Sportarten) und zwei abstrakte Köpfe.

Aus einem Teil dieser Motive sind in einem Gemeinschaftsprojekt mit meiner Cousine Nele Zander (Keramikerin) Kacheln entstanden, um einmal ein völlig neues Gestal-tungsgebiet auszuprobieren. Dieses setzte sich fort durch Druck meiner Bilder auf T-Shirts, dazu habe ich neue Motive für Kinder und Erwachsene entworfen (Unikate) und fotografiert. Diese Motive sind nach Abschluss des Projektes zum Teil in die Filmdosen-Bilder eingearbeitet.

Teilnahme an mehreren Wettbewerben, u.a. einem von DaWanda und Designers against Aids (DAA) zum Welt-Aids-Tag am 1.12.08 – es sind insgesamt 21 Collagen mit meiner künstlerischen Interpretation des Themas entstanden. Die nicht verkauften Bilder habe ich Anfang 2011 für Ausstellung/Verkauf der Aids-Hilfe Hamburg geschenkt.

Weitere Arbeiten: Figuren gerissen aus Malgründen, Füllen von alten Filmbehältern mit Collagen, Bearbeitung (Collagieren) von Fotos zum Thema Schatten.

Seit 2018 arbeite ich viel mit Günter Schmidt-Fischer zusammen, es entstanden diverse Gemeinschaftswerke, sowohl zwei- als auch dreidimensional. Letzteres war ein völlig neues „Feld“ für mich, was aber geblieben ist: die Farbigkeit und wieder eine Art Recyclingprozess bei den Stelen, die fast alle aus gefundenem Holz entstanden sind.

TROTZ DER VARIATIONEN BZW. REIHUNGEN IST JEDES BILD UND JEDES OBJEKT EIN UNIKAT!